Fanfaren und Trommelwirbel für unsere Weltmeister

Die Überraschung ist gelungen: Rund 200 Anklamer haben ihre erfolgreichen Rettungsschwimmer auf dem Bahnhof begrüßt.

 „Damit haben wir nicht gerechnet. Die Anklamer sind unglaublich!“ – Klaus Wills, Chef der Anklamer Rettungsschwimmer, schüttelt ungläubig den Kopf. Nicht nur er ist gerührt, das gesamte 15-köpfige Team, das in Australien bei den Weltmeisterschaften der Rettungsschwimmer am Start war und Dienstag Abend im kühlen November-Anklam aus dem Zug stieg, traute seinen Augen und Ohren nicht.

Fanfarenklänge, Transparente, Jubelgesänge und Hochrufe: Rund 200 Familienangehörige, Freunde und Fans hatten alles aufgeboten, was erfolgreichen Sportlern bei der Heimkehr gebührt. Über 34 Stunden Reisestress waren bei den Sportlern auf einen Schlag wie weggeblasen, angesichts der Freude über diesen unerwarteten Empfang.

Galander: "Viel für positives Image der Stadt getan"

Zwischen Umarmungen, Glückwünschen und Wiedersehensküssen dann der offizielle Teil: „Ihr habt nicht nur erfolgreich an den Weltmeisterschaften teilgenommen, nein, Ihr habt auch unglaublich viel für ein positives Image unserer Stadt getan. Wir freuen uns, dass ihr wieder hier seid. Glückwunsch für jede einzelne Leistung“, begrüßte Bürgermeister Michael Galander (IfA) die Rettungsschwimmer, die nicht nur mit zahlreichen vorderen Finalplatzierungen und einem Weltmeistertitel heimkehrten, sondern mit Bronze und Silber den Medaillensatz komplett machten.

Alle 15 Sportler trugen sich ins Goldene Buch der Hansestadt Anklam ein, und für die Sieger-Heimkehr-Party Dienstag Abend gab es noch einen 200-Euro-Scheck dazu. Auch der Landkreis zeigte sich spendabel: 3000 Euro gibt es für die Vereinskasse der DLRG-Ortsgruppe. „Wir sind stolz bis zum geht nicht mehr – Danke!“, rief Klaus Wills den Anklamern zu, bevor mit einem Gläschen Sekt auf die glückliche Heimkehr angestoßen

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jörg am 26.11.2012