Dreiviertel-Takt beim 3. Flanierball am Fleesensee

Die schöne blaue Donau fließt auch an der Müritz zum Dreiviertel-Takt - beim 3. Flanierball im Land Fleesensee.

Raffinierte Stolen, edle Pelze, florale Haargestecke, schöne Rücken – angesichts all der „so nett gekleideten Damen“ habe Schlosshoteldirektor Daniel Bojahr ja doch Lust bekommen, noch ein Modefachgeschäft zu eröffnen, wie er zur Eröffnung des 3. Flanierballs am Sonnabendabend in der Orangerie bekannte. Dort wie im Ballsaal und der Lobby, wo auch die Geschäftsführer des Land Fleesensee, Detlev U. Fricke und Thomas Dobber-Rüther, zur „Ouvertüre“ geladen hatten, drängten sich herausgeputzte Ballgäste wie bei einem Barockfest. Anlass dieses Balls, der in der Region seinesgleichen sucht, ist es, auch in der kalten Jahreszeit ein kulturelles Highlight zu setzen und zugleich einen guten Zweck zu erfüllen: Nämlich in Not geratenen Menschen in der Weihnachtszeit zu helfen. Dafür wurden im gesamten Schloss Tombola-Lose verkauft sowie rund um die Uhr Roulette gespielt zugunsten des Nordkurier-Leserhilfswerks. Rund hundert Service-Mitarbeiter waren im Einsatz, die Erwartungen von mehr als 600 Gäste zu erfüllen. Die Neubrandenburger Fanfaren begrüßten diese trotz Kälte auf dem Balkon mit Schmiss und der Hoffnung, im nächsten Jahr wiederzukommen. Ein nächstes Flanierball-Jahr, das soll es geben, versprach Daniel Bojahr, und nach einem schwungvollen musikalischen Lob der „schönen blauen Donau“ durch die Neubrandenburger Philharmoniker unter Leitung von Stefan Malzew ging der Run auf den Austernberg los, ließ es sich beschwingt von Swing in der Orangerie und Rumba in der Rum-Bar zu Disco-Pop der wilden 80er und echten französischem Chanson am weißen Piano von Wintergarten über Schlossturm in Ballsaal defilieren, hier ein Boulettchen und da ein Spröttchen naschend oder Sushi live aus fachmännischer Hand mehr oder weniger gekonnt zwischen Stäbchen balancierend.


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jörg am 26.11.2011